Aktualisiert am 7. August 2026: Bewertungen, Rezensionszahlen, Installationen, Preise, Werbe-Kennzeichnungen und Anbieternamen neu aus den deutschen Play-Store-Einträgen gelesen.
Eine Kamera-App ersetzt keine bessere Linse, holt aus dem vorhandenen Sensor aber mehr heraus: manuelle Steuerung, RAW und ein brauchbarer Nachtmodus. Unten stehen zwölf Apps, jede mit Preis, Werbe-Kennzeichnung und Bewertung aus ihrem eigenen Play-Store-Eintrag. Willst du die Bilder danach entwickeln, hilft die Liste der besten Fotobearbeitung Apps für Android.
Welche App passt zu deinem Handy? Kurzfassung, Stand 7. August 2026.
| Gerät | Erste Wahl | Warum |
|---|---|---|
| Google Pixel | Pixel-Kamera | Aktuelle Version nur für Pixel-Geräte |
| Galaxy-Flaggschiff | Open Camera | RAW und volle Regler, gratis |
| Galaxy A und Mittelklasse | ProCam X | Regler mit Histogramm, Gratis-Lite |
| Xiaomi und Redmi | Open Camera | Quelloffen, nutzt Camera2 direkt |
| Einsteiger- oder älteres Gerät | Open Camera | Klein, ohne In-App-Käufe |
Nur für Pixel
Die Pixel-Kamera ist die beste Wahl auf einem Pixel und für alle anderen gar keine: Laut Eintrag läuft die aktuelle Version nur auf Pixel-Geräten mit Android 16 oder höher. Gratis, ohne Werbung, ohne In-App-Käufe, Nachtsicht und Porträtmodus ohne Einstellarbeit. Der deutlichste Haken: 3,1 Sterne aus 513.491 Rezensionen, der schwächste Wert hier. Überspring sie ohne Pixel; für andere Geräte gibt es nur inoffizielle Ports der Google Kamera. Nimm sie statt Open Camera, wenn du nichts einstellen willst.
Dafür: Nachtsicht und Porträtmodus ohne Einstellarbeit · gratis · weder Werbung noch In-App-Käufe. Dagegen: Nur auf Pixel-Geräten mit Android 16 oder höher · 3,1 Sterne aus 513.491 Rezensionen · kein RAW-Workflow wie bei Open Camera.
↑ Zurück zur VergleichstabelleBeste Gratis-Wahl
Open Camera ist die beste Gratis-Wahl: ISO, Belichtungszeit, Fokus und Weißabgleich stellst du selbst ein, RAW als DNG ist an Bord, und In-App-Käufe gibt es keine. Der deutlichste Haken: Der Eintrag trägt trotzdem die Kennzeichnung Enthält Werbung. Entwickler Mark Harman schreibt auf seiner eigenen Seite, im englischen Original: "No third party ads in the app (I only run third party ads on the website)." (opencamera.org.uk, geprüft am 7. August 2026). Überspring sie, wenn dir die Oberfläche zu technisch ist. Nimm sie statt Camera FV-5, wenn du ohne Kauf arbeiten willst.
Dafür: Voller Pro-Modus und RAW ohne Kosten · quelloffen · keine In-App-Käufe. Dagegen: Eintrag mit Kennzeichnung Enthält Werbung · technische Oberfläche · Funktionsumfang hängt an der Camera2-Unterstützung des Geräts.
↑ Zurück zur VergleichstabelleZwei Einträge
ProCam X steht zweimal im Store, und das ist der Punkt: Die Kaufversion kostet einmalig 5,00 Euro ohne Werbung und ohne In-App-Käufe, die Gratis-Version ProCam X - Lite trägt die Kennzeichnung Enthält Werbung. Beide bringen Regler für Verschlusszeit und ISO samt Histogramm. Der deutlichste Haken: Beide Einträge sind seit 01.11.2025 unverändert, und die Lite trägt die Kennung .professional, die Kaufversion .pro. Überspring sie, wenn dein Handy Camera2 nicht freigibt. Nimm sie statt ProShot, wenn dir 8,99 Euro zu viel sind.
Dafür: Griffige Regler mit Histogramm · Kaufversion ganz ohne Werbung · Gratis-Lite zum Kennenlernen. Dagegen: Lite-Eintrag mit Kennzeichnung Enthält Werbung, 4,2 Sterne aus 40.387 Rezensionen · seit 01.11.2025 kein Update · zwei verwechselbare Einträge.
↑ Zurück zur VergleichstabelleFür DSLR-Umsteiger
Camera FV-5 übersetzt Spiegelreflex-Bedienung aufs Handy: Belichtungsreihen, Langzeitbelichtung und RAW, stark bei Landschaft und Nacht. Die Vollversion kostet einmalig 3,99 Euro, die Lite ist gratis mit begrenzter Auflösung, beide ohne Werbung und ohne In-App-Käufe. Der deutlichste Haken: nur 3,0 Sterne aus 19.208 Rezensionen, und der Eintrag läuft heute unter FGAE Apps. Überspring sie, wenn dir dieser Schnitt zu riskant ist. Nimm sie statt Open Camera, wenn du Belichtungsreihen brauchst.
Dafür: Belichtungsreihen und Langzeitbelichtung · RAW-Ausgabe · Gratis-Lite ohne Werbung, 3,4 Sterne aus 138.883 Rezensionen. Dagegen: Nur 3,0 Sterne aus 19.208 Rezensionen · Lite begrenzt die Auflösung · Anbieter heißt heute FGAE Apps.
↑ Zurück zur VergleichstabelleAufnehmen und entwickeln
Lightroom ist die Wahl, wenn Aufnahme und Entwicklung in einer App bleiben sollen: Die eingebaute Kamera nimmt in DNG-RAW auf, der HDR-Modus fängt harte Kontraste ab. Gratis nutzbar, ohne Werbe-Kennzeichnung, mit In-App-Käufen von 0,49 bis 499,99 Euro. Der deutlichste Haken: Die Profifunktionen hängen am Abo, die Kaufspanne reicht bis 499,99 Euro. Überspring es, wenn du nur auslösen willst. Nimm es statt Snap Camera HDR, wenn du danach ernsthaft entwickelst.
Dafür: Kamera und Entwicklung in einer App · DNG-RAW und HDR-Modus · keine Werbe-Kennzeichnung im Eintrag. Dagegen: Profifunktionen nur im Abo · In-App-Käufe bis 499,99 € · für schnelle Schnappschüsse zu schwer.
↑ Zurück zur VergleichstabelleGIF und Zeitlupe
Footej Camera 2 wechselt zwischen Schnappschuss und manuellem Modus und macht aus Serienbildern GIFs, dazu Zeitlupenvideos. Gratis, aber mit Kennzeichnung Enthält Werbung und In-App-Käufen von 0,99 bis 99,99 Euro. Der deutlichste Haken: Der Eintrag läuft heute unter ZipoApps statt unter Footej, und werbefrei wirst du nur per Kauf. Überspring sie, wenn dich Werbung in einer Kamera stört. Nimm sie statt Open Camera, wenn du GIFs und Zeitlupe ohne zweite App willst.
Dafür: GIF aus Serienbildern und Zeitlupe · manueller Modus vorhanden · moderne, flotte Oberfläche. Dagegen: Kennzeichnung Enthält Werbung · In-App-Käufe bis 99,99 € · Anbieter heißt heute ZipoApps.
↑ Zurück zur VergleichstabelleSelfies
Cymera ist die Nischenwahl für Selfies: sieben Linsentypen, Collagen und eine Retusche, die sich so fein dosieren lässt, dass Gesichter natürlich bleiben. Gratis, doch der Eintrag trägt die Kennzeichnung Enthält Werbung und In-App-Käufe von 0,59 bis 99,99 Euro. Der deutlichste Haken: Als Anbieter steht dort inzwischen Photo und Video Editors - Instant Solution statt Cyworld; bei einer App, die Gesichter verarbeitet, ist das ein Grund, den Abschnitt Datensicherheit zu lesen. Überspring sie, wenn du keine Werbung willst. Nimm sie statt B612, wenn dir natürliche Haut wichtiger ist als Effekte.
Dafür: Dezente Retusche · sieben Linsentypen und Collagen · 4,2 Sterne aus 2.348.673 Rezensionen. Dagegen: Kennzeichnung Enthält Werbung und In-App-Käufe · Anbietername im Eintrag gewechselt · kein RAW.
↑ Zurück zur VergleichstabelleClips für Social Media
B612 ist die Wahl für kurze Clips: AR-Sticker, Filter, dosierbare Beautymodi, Musik und Effekte direkt für Stories. Gratis, und der Eintrag trug am 7. August 2026 keine Werbe-Kennzeichnung, dafür In-App-Käufe von 0,89 bis 49,99 Euro. Der deutlichste Haken: 3,9 Sterne aus 7.210.780 Rezensionen, und im Kern ist es ein Editor mit Kamera, keine Fotokamera. Überspring sie, wenn du fotografieren und nicht filmen willst. Nimm sie statt Cymera, wenn dich Effekte mehr reizen.
Dafür: Viele AR-Sticker und Filter · Videofunktionen für Stories · keine Werbe-Kennzeichnung im Eintrag. Dagegen: Nur 3,9 Sterne aus 7.210.780 Rezensionen · In-App-Käufe bis 49,99 € · kein RAW und kein Pro-Modus.
↑ Zurück zur VergleichstabelleEinmalkauf
Snap Camera HDR kostet einmalig 2,29 Euro, hat weder Werbung noch In-App-Käufe und liefert HDR mit schnellem Auslösen plus Schwenkpanorama. Eine Gratisversion gibt es nicht, anders als der frühere Text hier nahelegte. Der deutlichste Haken: Der Eintrag wurde zuletzt am 10.01.2018 aktualisiert, seit über acht Jahren nicht mehr, und trägt nur 50.000+ Installationen. Überspring sie, wenn dein Handy neu ist. Nimm sie statt Lightroom, wenn du einmal zahlen und dann Ruhe willst.
Dafür: Einmalkauf ohne Werbung und ohne Abo · HDR bei Gegenlicht · Schwenkpanorama an Bord. Dagegen: Letztes Update am 10.01.2018 · keine Gratisversion · nur 50.000+ Installationen.
↑ Zurück zur VergleichstabelleNicht mehr verfügbar
Stand 7. August 2026: Camera Go, heute Camera from Google, liefert im deutschen Play Store unter dem Paket com.google.android.apps.cameralite nur noch eine Fehlerseite (HTTP 404). Sie war nie ein normaler Download, sondern kam auf Geräten mit Android (Go edition) vorinstalliert, und Google schreibt dazu auf der Entwicklerseite, im englischen Original: "As of December 2022, we are no longer accepting new devices." (Camera from Google, geprüft am 7. August 2026). Bewertung, Preis und Werbeangabe lassen sich deshalb nicht mehr prüfen. Hast du ein Einsteiger- oder älteres Gerät, ist Open Camera der Ersatz: gratis, klein und ohne In-App-Käufe.
↑ Zurück zur VergleichstabelleBester Allrounder
ProShot ist der beste Allrounder, wenn du einmal zahlen willst: Vollautomatik, Halbautomatik und Komplett-Manuell, dazu RAW, Belichtungsreihen und 4K-Video über eine Ringbedienung wie an einer echten Kamera. 8,99 Euro einmalig, keine Werbung, keine In-App-Käufe, kein Abo, und mit 4,4 Sternen die beste Bewertung dieser Liste. Der deutlichste Haken: höchster Preis der Seite und keine Gratisversion zum Reinschauen. Überspring sie, wenn du nur gelegentlich manuell fotografierst. Nimm sie statt ProCam X, wenn du 4K-Videoeinstellungen brauchst.
Dafür: Drei Aufnahmemodi und Ringbedienung · RAW, Belichtungsreihen und 4K-Video · weder Werbung noch In-App-Käufe. Dagegen: 8,99 € und keine Gratisversion · höchster Preis der Seite · Ringbedienung braucht Eingewöhnung.
↑ Zurück zur VergleichstabelleNicht mehr verfügbar
Stand 7. August 2026: Bacon Camera (Paket com.fgnm.baconcamera) liefert im deutschen wie im amerikanischen Play Store nur noch eine Fehlerseite (HTTP 404). Eine Suche nach dem Namen führt im deutschen Store oben auf Bacon - The Game, ein Spiel eines anderen Anbieters ohne Bezug zur Fotografie; verwechsle die beiden nicht. Bewertung, Preis und Werbeangabe lassen sich nicht mehr prüfen, deshalb steht hier keine Empfehlung mehr. Suchst du manuelle Kontrolle auf einem älteren Gerät, ist Open Camera der Ersatz.
↑ Zurück zur VergleichstabelleDer größte Unterschied zwischen Automatik und ernsthafter Kamera-App ist die manuelle Steuerung. Damit stellst du ISO, Verschlusszeit, Fokus und Weißabgleich selbst ein und löst genau die Situationen, an denen die Automatik scheitert: Gegenlicht, Dämmerung, ein Motiv hinter Glas. Achte darauf, dass die Regler flüssig laufen und eine Vorschau sofort zeigt, was sich ändert. Voraussetzung ist die Camera2-Schnittstelle deines Geräts; gibt sie dein Hersteller nicht frei, bleiben viele Regler grau.
RAW, bei Android meist als DNG gespeichert, behält deutlich mehr Bildinformationen als ein fertiges JPG. Du hellst dunkle Stellen später auf und korrigierst den Weißabgleich, ohne dass das Bild matschig wird. Der Preis: Die Dateien sind viel größer und sehen direkt nach der Aufnahme flau aus. Für Schnappschüsse ist das übertrieben, für Bilder, die du in Ruhe entwickelst, ist es Gold wert. Viele Apps speichern RAW und JPG gleichzeitig, das ist der vernünftige Kompromiss.
Gratis heißt bei Kamera-Apps fast nie geschenkt: üblich sind Werbung, ein Wasserzeichen oder gesperrte Funktionen wie RAW und 4K-Video. Das ist in Ordnung, solange der Eintrag es offen kennzeichnet, und genau darum steht die Kennzeichnung in jeder Faktenzeile oben. Beim Bezahlen gilt: Ein Einmalkauf für wenige Euro passt hier besser als ein Abo, denn eine Kamera verursacht beim Anbieter keine laufenden Kosten. Ein Abo lohnt nur mit echter Dauerleistung, etwa Cloud-Speicher wie bei Lightroom. Ob eine App auf deinem Gerät rund läuft und mit deinem Sensor harmoniert, zeigt sich erst auf deinem eigenen Handy.
Eine Kamera-App braucht Zugriff auf die Kamera, das Mikrofon nur für Videos mit Ton und den Standort nur, wenn du Fotos bewusst mit GPS-Koordinaten versehen willst. Verlangt sie Kontakte, Anrufliste oder SMS, gibt es dafür keinen guten Grund. Jedes Foto trägt außerdem EXIF-Daten: Aufnahmezeit, Kameramodell und, falls aktiviert, den genauen Standort, der beim Hochladen mitwandern kann. Schalte die GPS-Markierung daher am besten gleich in der App aus. Der wichtigste Unterschied steckt tiefer: Manche Beauty- und KI-Apps laden deine Bilder auf einen Server und schicken das Ergebnis zurück, sparsame Apps rechnen lokal auf dem Gerät. Seit Android 12 erscheint oben am Bildschirmrand ein Punkt, sobald eine App auf Kamera oder Mikrofon zugreift, grün für die Kamera und orange für das Mikrofon; tippst du darauf, nennt Android die App.
Ein paar Gewohnheiten bringen mehr als jeder App-Wechsel und kosten nichts. Putz die Linse, denn die meisten flauen Handybilder kommen vom Fettfilm auf dem Glas. Tippe vor dem Auslösen auf dein Motiv, damit Fokus und Belichtung dort sitzen, wo es zählt. HDR rettet Szenen mit hellem Himmel und dunklem Vordergrund, erzeugt bei bewegten Motiven aber Geisterbilder, dann schalte es ab. Geh näher ran, statt den Digitalzoom zu nutzen, der rechnet das Bild nur groß und macht es weich. Ordnen kannst du die Ergebnisse mit einer der besten Galerie Apps.
Für normale Schnappschüsse reicht die vorinstallierte Kamera meist aus. Sobald du aber manuelle Kontrolle, RAW-Aufnahmen, bessere Nachtfotos oder spezielle Selfie-Filter willst, lohnt sich eine zusätzliche App spürbar. Auf günstigen Geräten kann eine gute App die Bildqualität deutlich verbessern. Der Vergleich kostet dich nichts: Installiere eine Gratis-App wie Open Camera und fotografiere dieselbe Szene einmal damit und einmal mit der Standardkamera. Den Unterschied siehst du sofort, oder eben nicht.
Die Pixel-Kamera mit ihrem Nachtsicht-Modus liefert auf Pixel-Geräten die besten Ergebnisse. Auf anderen Geräten überzeugen Camera FV-5 und Open Camera mit Langzeitbelichtung und RAW, weil sie mehr Bildinformationen einfangen, die du später aufhellen kannst. Wichtig bei allen Apps: Lege das Handy auf eine feste Unterlage oder lehne es irgendwo an, denn bei langen Belichtungszeiten verwackelt sonst jedes kleine Zittern das Bild.
Gratis-Apps wie Open Camera oder Lightroom decken sehr viel ab und reichen den meisten Nutzern. Premium lohnt sich, wenn du Werbung loswerden, höhere Auflösungen freischalten oder spezielle Profifunktionen wie erweiterte Videoeinstellungen nutzen willst. Oft genügt eine einmalige Zahlung statt Abo.
Nein, nicht zuverlässig. GCam-Ports laufen am besten auf Geräten mit kompatiblem Kamerasensor und aktivierter Camera2-API. Bei manchen Modellen klappt es problemlos, bei anderen gar nicht oder nur mit Einschränkungen. Prüfe vor der Installation, ob es einen passenden Port für dein konkretes Gerät gibt, und lade nur aus Quellen, denen die Community vertraut.
Für natürliche Selfies mit dezenter Retusche ist Cymera eine gute Wahl, weil die Effekte nicht künstlich wirken. B612 punktet mit Filtern, AR-Stickern und Videofunktionen für Social Media. Ein ehrlicher Tipp dazu: Stell die Beauty-Stufe lieber niedrig ein, dann bleiben Hautton und Gesichtszüge echt und das Foto sieht auch in ein paar Jahren noch gut aus.
Der Standort steckt in den sogenannten EXIF-Daten des Fotos. Am einfachsten schaltest du die GPS-Markierung schon in der Kamera-App aus, dann landet sie gar nicht erst im Bild. Hast du sie nachträglich entfernen wollen, bieten viele Galerie-Apps und Android selbst beim Teilen eine Option, die Standortinfo zu löschen. So gibst du nur das Bild weiter, nicht den Ort, an dem es entstanden ist.
Seit Android 12 zeigt Android oben am Bildschirmrand einen Punkt an, wenn eine App auf Kamera oder Mikrofon zugreift, grün für die Kamera und orange für das Mikrofon. Erscheint er, obwohl du nichts aufnimmst, lohnt ein genauer Blick: Tippe auf den Punkt, dann zeigt dir Android, welche App zugreift. So erkennst du schnell, ob eine App im Hintergrund die Kamera oder das Mikrofon nutzt, ohne dass du es willst.
Hast du ein Pixel, bleibt die vorinstallierte Pixel-Kamera die erste Wahl, denn Google liefert die aktuelle Version laut Play-Store-Eintrag nur an Pixel-Geräte mit Android 16 oder höher aus. Auf Galaxy-, Xiaomi- und Redmi-Modellen und auch auf Einsteiger- oder älteren Geräten ist Open Camera der beste Gratis-Einstieg in RAW und manuelle Steuerung, weil sie klein ist und keine In-App-Käufe hat. Willst du einmal zahlen und dafür Werbung und Abo loswerden, ist ProShot für 8,99 Euro die Nischenwahl. Stand 7. August 2026.
Die Kennzeichnung Enthält Werbung stand am 7. August 2026 im deutschen Play-Store-Eintrag von Open Camera. Entwickler Mark Harman schreibt auf seiner eigenen Seite opencamera.org.uk dagegen im englischen Original, dass es keine Werbung von Drittanbietern in der App gebe und er Werbung nur auf der Website schalte. Beides kann gleichzeitig stimmen, denn die Kennzeichnung im Store setzt der Anbieter selbst. Sicher weißt du es erst, wenn du die App auf deinem eigenen Gerät siehst.
Nein. Beide Einträge liefern am 7. August 2026 im deutschen Play Store nur noch eine Fehlerseite. Camera Go, heute Camera from Google, kam ohnehin nur auf Geräten mit Android Go vorinstalliert, und Google schreibt auf seiner Entwicklerseite, dass seit Dezember 2022 keine neuen Geräte mehr aufgenommen werden. Bacon Camera ist ganz verschwunden; eine Namenssuche führt im deutschen Store oben auf ein Spiel eines anderen Anbieters. Als Ersatz für beide passt Open Camera.