Aktualisiert im August 2026 · jede App neu gegen ihren eigenen Play-Eintrag geprüft am 8. August 2026 · eine Empfehlung entfernt, weil die App nicht mehr im Play Store steht.
Die Google-Kamera holt aus durchschnittlicher Handy-Hardware erstaunlich gute Fotos, offiziell läuft sie aber nur auf Pixel-Geräten. Diese Seite zeigt dir, wie du sie als Port auf ein anderes Gerät bekommst, welche Funktionen wirklich etwas bringen und wann eine andere App schlicht die bessere Wahl ist.
Das Original
3,0 Sterne aus 513.939 Bewertungen · nur auf Pixel-Geräten verfügbar · kostenlos · keine In-App-Käufe · keine Werbung · von Google LLC · Eintrag aktualisiert am 17. Juli 2026 · Google-Play-Eintrag · gelesen am 8. August 2026
Die Google-Kamera, in der Community kurz GCam genannt, ist die Foto-App der Pixel-Smartphones. Auf Google Play heißt sie inzwischen Pixel Camera, im deutschen Store Google Pixel-Kamera, und ist auf Pixel-Geräte beschränkt.
Ihr Ergebnis kommt nicht von einem teuren Sensor, sondern aus der Software. Beim Auslösen nimmt die App im Bruchteil einer Sekunde mehrere Bilder mit unterschiedlicher Belichtung auf und verrechnet sie zu einem einzigen Foto. Google nennt das HDR+. Sichtbar wird es an hellen Schatten, an einem Himmel, der nicht ausfrisst, und an Farben, die natürlich bleiben.
Der Aufwand lohnt sich, wenn du oft bei schwierigem Licht fotografierst, nachts ohne Stativ auslöst und bereit bist, ein paar Minuten in die Einrichtung zu stecken. Willst du einfach nur schnell knipsen, bist du mit der vorinstallierten Kamera oder einer schlichten Alternative besser bedient.
Schritt für Schritt
Auf einem Pixel dauert das zehn Sekunden: Play Store öffnen, Pixel Camera suchen, installieren. Auf jedem anderen Gerät brauchst du einen GCam-Port, also eine von Entwicklern angepasste APK-Datei.
Wichtig. Ein Port kommt nicht aus dem Play Store. Es gibt keine automatischen Updates, keine Prüfung durch Google und keine Garantie, dass eine Version auf deinem Gerät läuft. Stürzt die erste Version ab oder sehen die Fotos seltsam aus, ist das kein Defekt: probier zwei oder drei Versionen, bis eine sauber läuft.
Diese Funktionen machen im Alltag den größten Unterschied:
Video bleibt die Schwachstelle. Hier liegen die Hersteller-Apps vorn, weil ein Port nicht alle Videofunktionen des jeweiligen Geräts ansprechen kann.
Ein paar Kniffe, die sichtbar mehr bringen als jede Einstellung im Menü:
Willst du die fertigen Bilder danach feinschleifen, findest du eine Auswahl in unserer Übersicht zu Fotobearbeitung-Apps für Android.
Beste freie Wahl
4,0 Sterne aus 287.522 Bewertungen · 100 Mio.+ Installationen · kostenlos · keine In-App-Käufe · von Mark Harman · Eintrag aktualisiert am 28. Mai 2026 · Google-Play-Eintrag · gelesen am 8. August 2026
Zickt ein Port auf deinem Gerät, ist Open Camera die verlässliche Wahl. Die App ist quelloffen, verlangt keine In-App-Käufe und lässt dich ISO, Belichtungszeit, Weißabgleich und Fokus vollständig manuell setzen.
Zur Werbung, weil es hier früher falsch stand. Der Play-Eintrag trägt die Kennzeichnung Enthält Werbung. Die Beschreibung im selben Eintrag sagt dagegen wörtlich „Keine Werbung von Drittanbietern in der App“ und ergänzt, dass Werbung von Drittanbietern nur auf der Website geschaltet werde. Beides steht am 8. August 2026 nebeneinander im selben Eintrag, und wir lösen den Widerspruch nicht auf, statt ihn wegzulassen. Wer die Frage umgehen will, nimmt den Build von F-Droid, dort steht Version 1.56.2.
Nimm sie statt eines Ports, wenn du Verlässlichkeit und volle manuelle Kontrolle willst und auf den Nachtmodus verzichten kannst.
Kaufen oder vorinstalliert
Neben Open Camera lohnt der Blick auf drei weitere Wege. Zwei davon haben sich seit der letzten Fassung dieser Seite geändert.
4,4 Sterne aus 19.701 Bewertungen · 500.000+ Installationen · 8,99 € einmalig · keine Gratis-Version · keine Werbung · von Rise Up Games · Eintrag aktualisiert am 13. Mai 2026 · Google-Play-Eintrag · gelesen am 8. August 2026
ProShot bietet manuelle Kontrolle in einer Oberfläche im DSLR-Stil und ist die bestbewertete App auf dieser Seite. Der Datensicherheitsabschnitt sagt keine Daten erhoben und keine Daten geteilt.
Korrektur. Hier stand früher, bei ProShot seien die Grundfunktionen frei und nur der volle Umfang koste etwas. Das stimmt nicht: der Play-Eintrag zeigt am 8. August 2026 die Schaltfläche „Für 8,99 € kaufen“. Es gibt keine kostenlose Version und keine In-App-Käufe, du zahlst einmal oder gar nicht.
3,4 Sterne aus 138.629 Bewertungen · 10 Mio.+ Installationen · kostenlos · keine In-App-Käufe · keine Werbung · von FGAE Apps · Eintrag aktualisiert am 26. Mai 2026 · Google-Play-Eintrag · gelesen am 8. August 2026
Camera FV-5 Lite ist die kostenlose Wahl für alle, die Blende, Verschluss und ISO wie an einer Spiegelreflexkamera steuern wollen. Sie kostet nichts und zeigt keine Werbung. Die 3,4 Sterne sind allerdings die zweitschwächste Bewertung hier, und als Entwickler steht inzwischen FGAE Apps im Eintrag, nicht mehr der ursprüngliche Name.
Footej Camera ist weg. Diese Seite hat Footej Camera bisher empfohlen. Der Play-Eintrag antwortet mit 404 und eine Suche im Store findet die App nicht mehr, geprüft am 8. August 2026. Nutze stattdessen Open Camera oder Camera FV-5 Lite.
Die vorinstallierte Hersteller-App ist der dritte Weg und oft der beste. Samsung und Xiaomi haben in den letzten Jahren stark aufgeholt, die mitgelieferte App spricht alle Linsen und alle Videofunktionen des Geräts an, und sie kostet nichts. Probier sie ernsthaft, bevor du zu basteln anfängst.
Zum Sichern und Sortieren der Bilder findest du Apps in unserer Übersicht zu den besten kostenlosen Galerie-Apps.
Wenn etwas klemmt
Kurz zusammengefasst, damit du nicht die ganze Tabelle lesen musst:
Die Faustregel: aktuelles Flaggschiff von Samsung oder Xiaomi? Bleib bei der Hersteller-App. Älteres oder günstiges Gerät mit schwacher Standardkamera? Ein Port holt erstaunlich viel heraus. Verlässliche manuelle Kontrolle ohne Risiko? Open Camera. Eine sortierte Bestenliste mit weiteren Apps steht in unserer Übersicht zu den besten Kamera-Apps für Android.
Berechtigungen
Eine Kamera-App fragt beim ersten Start nach Zugriff auf Kamera, Mikrofon und Speicher. Das ist normal: ohne Kamerazugriff gibt es kein Bild, ohne Speicher kein Foto auf dem Gerät, und das Mikrofon wird für den Videoton gebraucht. Den Standortzugriff kannst du bedenkenlos ablehnen, wenn du keine GPS-Koordinaten als Geotag in deinen Fotos willst.
Was die Apps auf dieser Seite laut Play über sich erklären, gelesen am 8. August 2026: Open Camera und ProShot sagen beide keine Daten erhoben und keine Daten geteilt. Camera FV-5 Lite sagt, dass Daten erhoben werden können, aber nicht geteilt, und dass du die Löschung beantragen kannst. Pixel Camera sagt, dass Daten nicht gelöscht werden können.
Bei Ports gilt mehr Vorsicht, weil die APK nicht aus dem Play Store kommt und niemand sie geprüft hat. Lade ausschließlich von etablierten Quellen wie XDA Developers oder den bekannten Sammlungen anerkannter Entwickler. Meide Download-Portale mit aufdringlicher Werbung, dort kursieren manipulierte Dateien. Prüf nach der Installation die angeforderten Berechtigungen: eine reine Kamera-App, die Zugriff auf Kontakte oder SMS verlangt, gehört sofort gelöscht.
Empfehlung
Die gute Nachricht zuerst: ein GCam-Port kostet nichts und enthält weder Werbung noch In-App-Käufe. Open Camera und Camera FV-5 Lite kosten ebenfalls nichts und verkaufen nichts in der App; bei Open Camera bleibt die Kennzeichnung im Eintrag der offene Punkt.
Geld kommt genau an einer Stelle ins Spiel: ProShot kostet 8,99 € einmalig, und es gibt keine Gratis-Version zum Ausprobieren. Ein Abo verlangt auf dieser Seite keine einzige App. Für die allermeisten reicht die kostenlose Kombination aus Port und Open Camera vollkommen aus.
Wenn du ein älteres oder günstiges Android-Gerät hast, dessen Standardkamera enttäuscht, ist ein GCam-Port der beste Weg zu deutlich besseren Fotos ohne neue Hardware. Der Nachtmodus allein rechtfertigt den Aufwand. Rechne damit, dass du Updates selbst nachhältst und gelegentlich eine andere Version probierst.
Hast du ein aktuelles Modell von Samsung oder Xiaomi, probier zuerst ernsthaft die Hersteller-App. Willst du maximale Zuverlässigkeit und volle manuelle Kontrolle ohne Risiko, nimm Open Camera. Willst du eine Oberfläche im DSLR-Stil und bist bereit, 8,99 € vorab zu zahlen, ist ProShot die stärkste Bewertung auf dieser Seite.
Weitere Apps rund um Aufnahme, Bearbeitung und Verwaltung findest du gebündelt in unserem Bereich Foto und Video.
Offiziell läuft die App nur auf Pixel-Geräten, auf Play heißt sie inzwischen Pixel Camera. Auf anderen Handys brauchst du einen passenden GCam-Port. Bei vielen verbreiteten Samsung- und Xiaomi-Modellen klappt das gut, bei sehr neuen oder seltenen Geräten kann es dauern, bis eine stabile Version existiert. Prüf vorher in einem Android-Forum, ob es für dein exaktes Modell eine Empfehlung gibt.
Solange du die APK von einer vertrauenswürdigen Quelle wie XDA Developers oder einem bekannten Entwickler lädst, ist das Risiko überschaubar. Lade keine Dateien von dubiosen Werbeseiten und prüf nach der Installation die angeforderten Berechtigungen. Eine Kamera-App, die Zugriff auf Kontakte oder SMS will, gehört sofort entfernt. Den Standortzugriff kannst du ruhig ablehnen.
Das ist die ehrliche Antwort: es kommt darauf an, wem du glaubst. Der Play-Eintrag trägt am 8. August 2026 die Kennzeichnung Enthält Werbung. Die Beschreibung des Entwicklers im selben Eintrag sagt, dass in der App keine Werbung von Dritten läuft und Werbung nur auf seiner Website steht. In-App-Käufe hat die App keine. Wer sicher gehen will, nimmt den Build von F-Droid.
8,99 € einmalig, Stand 8. August 2026. Eine kostenlose Version gibt es nicht und In-App-Käufe hat die App auch nicht: du zahlst einmal oder du nutzt sie nicht. Frühere Fassungen dieser Seite haben das falsch dargestellt. Kostenlose Alternativen mit manueller Kontrolle sind Open Camera und Camera FV-5 Lite.
Das passiert, wenn im Port die falsche Bildverarbeitungsbibliothek aktiv ist. Geh in die Einstellungen und wähl unter dem entsprechenden Menüpunkt eine andere Version. Meist stimmen die Farben nach ein bis zwei Versuchen wieder. Hilft das nicht, ist oft eine andere Port-Version für dein Gerät die bessere Wahl.
Nein. Da die App nicht aus dem Play Store kommt, gibt es keine automatischen Updates und keine Prüfung durch Google. Du musst selbst gelegentlich nach neueren oder stabileren Versionen schauen, etwa in den gepflegten Sammlungen der Android-Foren. Open Camera bekommt dagegen über den Play Store oder F-Droid reguläre Updates.
Geprüft am 8. August 2026: alle genannten Apps neu gegen ihre Play-Einträge gelesen. ProShot wurde hier als gratis mit kostenpflichtigen Zusatzfunktionen beschrieben und kostet tatsächlich 8,99 € ohne Gratis-Version. Footej Camera wurde entfernt, weil der Eintrag mit 404 antwortet und die Store-Suche die App nicht mehr findet. Bei Open Camera stand hier komplett werbefrei; der Eintrag trägt die Kennzeichnung Enthält Werbung, während die Beschreibung im selben Eintrag das Gegenteil sagt, und beides steht jetzt auf der Seite. Die Google-Kamera heißt auf Play inzwischen Pixel Camera. Camera FV-5 Lite wird jetzt von FGAE Apps herausgegeben. Dazu neu: eine Vergleichstabelle statt reiner Fließtext-Aufzählung, und die ganze Seite wurde von der Sie-Form auf die Du-Form umgestellt.