Aktualisiert im August 2026 · vier Play-Einträge neu gelesen, die Vergleichsgrafik durch eine echte Tabelle ersetzt
Vier Apps, die private Bilder hinter eine Sperre legen, und eine Frage, die alles entscheidet: verstecken oder verschlüsseln. Diese Seite ordnet sie nach dem, was der jeweilige Play-Eintrag und die Unterlagen der Anbieter hergeben.
Die vier Apps stehen hier nebeneinander, mit dem, was ihr Eintrag heute veröffentlicht. Wer keinen Tresor sucht, sondern einfach eine gute Galerie, findet die Übersicht in unserem Ratgeber zu den besten Galerie Apps für Android.
Beste Gesamtwahl
Bewertung 4,2 aus 6.264 Rezensionen · Installationen 500.000+ · Gratis installierbar, der Eintrag weist keine In-App-Käufe aus · Entwickler Fossify · Version 1.13.1 · Eintrag zuletzt aktualisiert am 17. Februar 2026 · Datensicherheit: keine Daten erhoben und keine Daten mit Drittunternehmen oder Organisationen geteilt · Enthält Werbung: Nein · geprüft am 13. August 2026
Play-Eintrag · 4,2 (6.264) · gelesen am 13. August 2026
Fossify Gallery ist hier die Wahl für die meisten, weil sein Eintrag wenig verspricht und wenig verlangt: gratis installierbar, keine Werbekennzeichnung, keine In-App-Käufe, Bewertung 4,2 aus 6.264 Rezensionen, und die Datensicherheit meldet keine Daten erhoben und keine Weitergabe an Dritte. Der stumpfe Punkt gehört an dieselbe Stelle: Der Anbieter beschreibt im eigenen Eintrag das Absperren der Bilder mit Pin, Muster oder Fingerabdruck, von einer Verschlüsselung der Dateien ist dort nicht die Rede.
Zwei Einordnungen gehören dazu. Diese Seite führt Fossify Gallery nicht mehr als neuen Namen einer älteren Bezahl-App: Die werbefreie Fotoverwaltung, um die es dabei ging, steht bis heute als eigener, kostenpflichtiger Eintrag im Play Store und wird weiter unten mit ihren eigenen Zahlen geführt. Und der Eintrag von Fossify Gallery wurde am 17. Februar 2026 aktualisiert, ist also ein gutes halbes Jahr alt. Die App liegt zusätzlich bei F-Droid, wo sich weder Bewertung noch Preis noch eine Werbekennzeichnung nachlesen lassen, weil F-Droid diese Angaben nicht veröffentlicht.
Nichts für dich, wenn: du eine App brauchst, die versteckte Bilder ausdrücklich verschlüsselt.
Ohne zusätzliche App
Bewertung 4,3 aus 53.896.280 Rezensionen · Installationen 10.000.000.000+ · Gratis installierbar, der Eintrag weist keine In-App-Käufe aus · Entwickler Google LLC · Eintrag zuletzt aktualisiert am 13. August 2026 · Datensicherheit: keine Weitergabe an Drittunternehmen oder Organisationen, die App kann Datentypen erheben, Daten werden bei der Übertragung verschlüsselt, die Löschung der Daten lässt sich beantragen, unabhängige Sicherheitsüberprüfung · Enthält Werbung: Nein · geprüft am 13. August 2026
Play-Eintrag · 4,3 (53.896.280) · gelesen am 13. August 2026
Der gesperrte Ordner steckt in einer App, die auf sehr vielen Android-Geräten ohnehin liegt, und kostet nichts extra: gratis installierbar, keine Werbekennzeichnung, keine In-App-Käufe im Eintrag, Bewertung 4,3 aus 53.896.280 Rezensionen. Der stumpfe Punkt steht in derselben Datensicherheit: Dort meldet die App, dass sie Datentypen erheben kann, während die Einträge von Fossify Gallery und Schlichte Galerie Pro gar keine Datenerhebung angeben.
Das zuerst. Eine Angabe dieser Seite war falsch und ist korrigiert. Google beschreibt in der eigenen Hilfe zum gesperrten Ordner auf support.google.com eine Sicherung für genau diesen Ordner, die sich einschalten lässt, und hält dort fest, dass gesicherte Elemente auf das Speicherkontingent angerechnet werden. Erst wenn diese Sicherung ausgeschaltet ist, gehen die Inhalte beim Zurücksetzen auf Werkseinstellungen, beim Löschen der App-Daten und beim Löschen der App verloren.
Was der gesperrte Ordner nicht ist: ein Schutz gegen den Anbieter selbst. Er hält Blicke am entsperrten Gerät fern und hängt dafür an der Displaysperre, so beschreibt Google ihn in der oben verlinkten Hilfe. Wie sich die App im übrigen Alltag schlägt, steht in unserem Beitrag zu Google Fotos auf Android.
Nichts für dich, wenn: du deine Bilder auch vor dem Anbieter schützen willst und nicht nur vor fremden Blicken am Gerät.
Nur mit Vorbehalt
Bewertung 4,2 aus 12.056 Rezensionen · Installationen 500.000+ · Gratis installierbar, In-App-Käufe 1,79 € bis 3,99 € bei Abrechnung über Google Play · Entwickler todayweather.co · Version 2.1.0-3.170726 · Eintrag zuletzt aktualisiert am 17. Juli 2026 · Datensicherheit: keine Weitergabe an Drittunternehmen oder Organisationen, die App kann Datentypen erheben, Daten werden bei der Übertragung verschlüsselt, Daten können nicht gelöscht werden · Enthält Werbung: Ja · geprüft am 13. August 2026
Play-Eintrag · 4,2 (12.056) · gelesen am 13. August 2026
1Gallery ist die einzige App dieser Auswahl, deren eigener Eintrag ausdrücklich von AES-Verschlüsselung spricht, und zugleich die einzige mit Werbekennzeichnung: gratis installierbar, In-App-Käufe 1,79 € bis 3,99 €, Bewertung 4,2 aus 12.056 Rezensionen. Der stumpfe Punkt steht in der eigenen Datensicherheit: Dort meldet die App, dass sie Datentypen erheben kann und dass sich Daten nicht löschen lassen.
Das zuerst. Für die sensibelsten Aufnahmen empfiehlt diese Seite die App trotz der Verschlüsselung nicht. Die Datenschutzerklärung des Anbieters auf 1gallery.app nennt Werbedienste, die die kostenlose Funktion der App finanzieren, und führt dort Google AdMob und Meta Audience Network auf, während der Abschnitt zur Datensicherheit im Play-Eintrag keine Weitergabe an Drittunternehmen oder Organisationen meldet. Beides steht heute nebeneinander, und auflösen lässt sich der Widerspruch nur beim Anbieter selbst.
Der Eintrag beschreibt außerdem ein Backup der verschlüsselten versteckten Dateien über Google Drive. Das ist bequem und heißt zugleich, dass diese Dateien das Gerät verlassen können, was bei den beiden Einträgen ohne Datenerhebung so nicht vorgesehen ist. Als Anbieter steht im Eintrag todayweather.co, ein Name, der nicht zur App passt.
Nichts für dich, wenn: du eine App willst, deren Eintrag weder eine Werbekennzeichnung noch eine mögliche Datenerhebung ausweist.
Einmalkauf
Bewertung 4,4 aus 159.514 Rezensionen · Installationen 1.000.000+ · Kaufpreis 2,99 Euro einmalig, der Eintrag weist keine In-App-Käufe aus · Entwickler Simple Mobile Tool · Version 6.28.1 · Eintrag zuletzt aktualisiert am 9. Oktober 2023 · Datensicherheit: keine Daten erhoben und keine Daten mit Drittunternehmen oder Organisationen geteilt · Enthält Werbung: Nein · geprüft am 13. August 2026
Play-Eintrag · 4,4 (159.514) · gelesen am 13. August 2026
Schlichte Galerie Pro hat die höchste Bewertung dieser Auswahl, 4,4 aus 159.514 Rezensionen, kostet einmalig 2,99 Euro und weist weder eine Werbekennzeichnung noch In-App-Käufe aus. Der stumpfe Punkt kommt sofort danach: Der Eintrag wurde seit dem 9. Oktober 2023 nicht mehr aktualisiert, also seit mehr als zwei Jahren, und wer hier zahlt, zahlt für einen Stand, der im Store nicht mehr gepflegt wird.
Diese App ist der Grund, warum diese Seite die Herkunftsfrage klärt: Es handelt sich nicht um den früheren Namen einer anderen App auf dieser Seite, sondern um einen eigenen, bis heute kostenpflichtigen Eintrag im Play Store. Wie sie sich als reine Fotoverwaltung schlägt, steht in unserem Beitrag zur werbefreien Fotoverwaltung.
Nichts für dich, wenn: du für eine App nichts zahlen willst, deren Eintrag seit Jahren unverändert ist.
Diese eine Unterscheidung entscheidet, wie viel ein Foto-Tresor wert ist, und sie steht in den Beschreibungen der Anbieter selbst.
Verstecken heißt: Die App nimmt ein Bild aus der Anzeige, meist über einen Ordner mit einem Punkt am Anfang oder über eine umbenannte Datei. Die Datei selbst bleibt lesbar, und wer sie mit einem Dateimanager oder an einem Rechner findet, kann sie öffnen. Verschlüsseln heißt: Die Datei wird umgerechnet und ist ohne den passenden Schlüssel unbrauchbar, auch als Kopie auf einem fremden Gerät.
Fossify schreibt in der englischsprachigen Datenschutzerklärung zur App auf fossify.org: Fossify Gallery does not request Android's Internet permission. It contains no advertising and does not track users.
Das ist eine klare Aussage über Netzzugang, Werbung und Tracking, aber keine über Verschlüsselung: Im eigenen Play-Eintrag beschreibt der Anbieter das Absperren der Bilder mit Pin, Muster oder Fingerabdruck, von einer Verschlüsselung der Dateien ist dort nicht die Rede.
1Gallery schreibt im eigenen Play-Eintrag über die App: Versteckte Dateien werden für besseren Schutz mit AES-Verschlüsselung verschlüsselt
. Derselbe Eintrag beschreibt außerdem ein Backup dieser verschlüsselten Dateien über Google Drive, also einen Weg, auf dem sie das Gerät verlassen können.
Daraus folgt eine unbequeme Ordnung: Die einzige App hier mit einer ausdrücklichen Verschlüsselung ist zugleich die einzige mit Werbekennzeichnung, mit In-App-Käufen und mit einer Datensicherheit, die eine Löschung der Daten ausschließt. Die beiden Einträge ohne jede Datenerhebung sperren die Bilder dagegen nur weg. Wer wirklich verschlüsselte Dateien braucht, liest die Angaben des Anbieters Satz für Satz, statt sich auf das Wort Tresor zu verlassen.
Die App ist nur die halbe Miete. Vier Gewohnheiten holen aus jedem Tresor mehr heraus, und keine davon kostet etwas.
Wer nicht nur Bilder, sondern das ganze Gerät im Blick behalten will, findet die Werkzeuge dafür bei den Kindersicherung Apps für Android. Und wer Fotos unterwegs verschickt, sichert die Verbindung zusätzlich mit einer VPN App für Android, was allerdings nichts darüber aussagt, wie die Bilder auf dem Gerät selbst geschützt sind.
Vier Dinge gehen beim Wegsperren regelmäßig schief, und alle vier lassen sich ohne Neuinstallation abstellen.
Ein Punkt bleibt ohne Lösung: Bei einer App, die wirklich verschlüsselt, ist ein vergessenes Passwort das Ende der Sammlung. Das ist kein Fehler, sondern der Zweck.
Der Abschnitt zur Datensicherheit im Play-Eintrag ist die einzige Stelle, an der jeder Anbieter dieselben Fragen beantworten muss. Für diese vier Apps steht dort am 13. August 2026 Folgendes:
Zwei Einordnungen gehören dazu. Erstens stammen diese Angaben von den Anbietern selbst, Google prüft sie nicht nach. Zweitens deckt sich die Angabe von 1Gallery nicht mit der Datenschutzerklärung des Anbieters, die Werbedienste benennt und dabei Google AdMob und Meta Audience Network aufführt.
Bei den Berechtigungen bleibt der Maßstab einfach: Zugriff auf Fotos und Medien ist für eine Galerie nachvollziehbar, der Fingerabdrucksensor für die Sperre ebenso. Fragt eine reine Foto-App zusätzlich nach Kontakten, Mikrofon oder Standort, entziehst du ihr das in den Android-Einstellungen wieder. Wer das ganze Gerät absichern will, findet die Programme dafür in unserer Übersicht der besten Antivirus Apps für Android.
Der Kostenteil ist kurz, weil drei der vier Apps sich ohne Zahlung installieren lassen.
Alle Preise stammen aus den vier Play-Einträgen, gelesen am 13. August 2026. Was ein Anbieter außerhalb seines Eintrags verlangt, etwa für zusätzlichen Cloud-Speicher, steht dort nicht, und diese Seite nennt dazu keine Zahlen.
Für die meisten ist Fossify Gallery die richtige Wahl: gratis, ohne Werbekennzeichnung, ohne In-App-Käufe, und die Datensicherheit meldet keine Daten erhoben. Wer nichts zusätzlich installieren will, kommt mit dem gesperrten Ordner von Google Fotos weit, muss dafür aber mit einem Eintrag leben, der eine mögliche Datenerhebung ausweist.
Schlichte Galerie Pro ist der Fall für alle, die einmal zahlen und danach Ruhe haben wollen, mit dem klaren Vorbehalt eines seit 2023 unveränderten Eintrags. 1Gallery bleibt die einzige mit einer ausdrücklichen Verschlüsselung im Eintrag und zugleich die einzige mit Werbekennzeichnung, mit In-App-Käufen und mit einer Datensicherheit, die eine Löschung der Daten ausschließt. Für die sensibelsten Aufnahmen empfiehlt diese Seite sie deshalb nicht.
Und die Gewohnheit schlägt die App: starke Displaysperre, nach dem Verschieben kurz nachsehen, Zugangsdaten sicher notieren. Wer mehr aus der eigenen Bildersammlung holen will, vom Aufräumen bis zur Bearbeitung, findet die passenden Anleitungen im Bereich Foto und Video.
Das hängt davon ab, wovor du schützen willst. Gegen fremde Blicke am entsperrten Gerät reicht der gesperrte Ordner von Google Fotos, der ohne zusätzliche Installation auskommt. Wer möglichst wenig Daten abgeben will, nimmt Fossify Gallery: Der Eintrag meldet keine Datenerhebung, keine Werbekennzeichnung und keine In-App-Käufe. Geprüft am 13. August 2026.
Nur dann, wenn die App die Dateien verschlüsselt. Reines Verstecken nimmt Bilder aus der Anzeige, die Datei bleibt lesbar und lässt sich mit einem Dateimanager oder an einem Rechner öffnen. Von diesen vier Apps spricht allein 1Gallery im eigenen Eintrag von AES-Verschlüsselung, und genau diese App trägt zugleich die Werbekennzeichnung. Geprüft am 13. August 2026.
Ja, sofern die Sicherung für den gesperrten Ordner eingeschaltet ist. Der Anbieter beschreibt diese Sicherung in der eigenen Hilfe und hält fest, dass gesicherte Elemente auf das Speicherkontingent angerechnet werden. Ist sie ausgeschaltet, verschwinden die Inhalte beim Zurücksetzen des Geräts, beim Löschen der App-Daten und beim Löschen der App. Geprüft am 13. August 2026.
Bei einer App, die wirklich verschlüsselt, sind die Bilder ohne PIN verloren, und genau das ist der Zweck. Bei einer App, die nur versteckt, liegen die Dateien weiter auf dem Speicher. Hinterlege deshalb schon bei der Einrichtung eine Wiederherstellungsoption und notiere die Zugangsdaten in einem Passwort-Manager. Geprüft am 13. August 2026.
Drei dieser vier Apps lassen sich ohne Zahlung installieren. Schlichte Galerie Pro kostet einmalig 2,99 Euro, und bei 1Gallery weist der Eintrag In-App-Käufe 1,79 € bis 3,99 € bei Abrechnung über Google Play aus. Geprüft am 13. August 2026.
Meist liest eine Cloud- oder Galerie-App den Ordner neu ein und zeigt die Bilder wieder an. Nimm den Ordner in der Sicherung der jeweiligen App aus, und sieh nach dem Verschieben eines Bildes kurz in der normalen Galerie nach, ob es dort verschwunden ist. Geprüft am 13. August 2026.
Geprüft am 13. August 2026: Alle vier Play-Einträge wurden neu gelesen, und die Seite trägt jetzt je App Bewertung, Anzahl der Rezensionen, Installationen, Preis, Werbekennzeichnung, Datensicherheit und das Datum der letzten Aktualisierung des Eintrags. Entfernt: die eingebettete Vergleichsgrafik, die den Vergleich als Bild zeigte. Ihre Spalten waren Funktionsaussagen ohne Beleg, eine ihrer Zeilen widersprach der Hilfe des Anbieters selbst, und ihre Beschriftung behauptete eigene Nutzung; an ihrer Stelle steht jetzt eine echte Vergleichstabelle, deren Zellen sich im jeweiligen Eintrag nachlesen lassen. Keepsafe Photo Vault behandelt diese Seite nicht mehr: Weder diese Seite noch eine bereits geprüfte Schwesterseite führt für diese App einen Store-Eintrag, aus dem sich Bewertung, Preis und Werbekennzeichnung belegen ließen, deshalb steht sie hier ohne Zahlen nicht mehr. Neu aufgenommen und mit eigenen Zahlen belegt: Schlichte Galerie Pro. Korrigiert: die Angabe, Fossify Gallery habe früher Simple Gallery Pro geheißen, denn Schlichte Galerie Pro ist bis heute ein eigener, kostenpflichtiger Eintrag im Play Store. Zurückgezogen: die Angabe, der Inhalt des gesperrten Ordners von Google Fotos werde nicht in die Cloud gesichert und sei bei Verlust des Geräts verloren, denn der Anbieter beschreibt in der eigenen Hilfe eine Sicherung für genau diesen Ordner. Ebenfalls zurückgezogen: die Empfehlung von 1Gallery für sehr sensible Aufnahmen ohne jeden Hinweis auf Werbekennzeichnung, In-App-Käufe und die Angabe der Datensicherheit, dass Daten nicht gelöscht werden können. Der gesamte Text steht jetzt in der Du-Form, alle Behauptungen über eigene Nutzung der Apps sind entfernt, und alle sieben intern verlinkten Seiten sowie die sechs FAQ-Fragen bleiben erhalten.