Aktualisiert am 8. August 2026: Bewertungen, Installationszahlen, Werbe-Label und Preisspannen aller Einträge neu gelesen. SD Maid 1 durch den Nachfolger SD Maid 2/SE ersetzt, weil der alte Eintrag seit 32 Monaten unverändert ist. Avast Cleanup und AVG Cleaner entfernt, weil sie mit CCleaner dieselbe Versionsnummer 26.12.2 melden. 1Tap Cleaner neu aufgenommen. Entscheidungstabelle ergänzt, veraltete Vergleichsgrafik entfernt. Alle Angaben aus den Google-Play-Einträgen der Apps.
Vier Cleaner Apps stehen hier, dazu der Weg ganz ohne Zusatz-App. Jede Bewertung, jede Installationszahl, jedes Werbe-Label und jede Preisspanne stammt aus dem Play-Eintrag der jeweiligen App, gelesen am 8. August 2026. Wo eine App Werbung zeigt oder Geld verlangt, steht das hier, auch wenn sie sich gratis nennt.
Für fast jeden
4,4 Sterne aus 9.017.264 Bewertungen · 5 Mrd.+ Installationen · gratis, keine In-App-Käufe · keine Werbung · von Google LLC · Play-Eintrag aktualisiert am 4. August 2026 · geprüft am 1. September 2026
Files by Google ist für fast jeden die richtige Wahl: gratis, ohne Werbung, ohne In-App-Käufe, und laut Play-Eintrag vom 4. August 2026 bei 5 Mrd.+ Installationen. Der Haken steht in der eigenen Beschreibung. Ein Teil des versprochenen Platzgewinns entsteht nicht durch Löschen, sondern durch Verschieben nach Google Drive oder auf eine SD-Karte. Aus vollem Handyspeicher wird dann voller Cloud-Speicher.
Google schreibt im eigenen Play-Eintrag: „Die Files by Google App benötigt weniger als 20 MB Speicherplatz auf deinem Gerät, ist nutzerfreundlich und enthält keine Werbung.“ Das deckt sich mit dem Eintrag: kein Label für Werbung, keine Preisspanne, keine Premium-Stufe.
Überspring sie, wenn du gezielt Überbleibsel längst gelöschter Apps aufspüren willst. Nimm sie statt SD Maid 2/SE, wenn du einfach schnell Platz schaffen willst und dich mit Filtern nicht beschäftigen möchtest.
↑ Zurück zum VergleichFür Fortgeschrittene
4,7 Sterne aus 9.406 Bewertungen · 1 Mio.+ Installationen · gratis installierbar, In-App-Käufe 3,99 € bis 7,99 € · keine Werbung · von darken · Play-Eintrag aktualisiert am 29. Juni 2026, Version 1.7.5-rc0 · geprüft am 2. September 2026
SD Maid 2/SE ist der transparenteste der vier Apps: werbefrei, laut Datensicherheits-Karte werden keine Daten erhoben, und der Entwickler sagt offen, dass Geld fließt. Genau dort liegt auch der Haken. Im Eintrag steht: „Diese App ist werbefrei. Für ein paar Funktionen ist ein kostenpflichtiges Upgrade erforderlich.“ Welche Funktionen das sind, steht nirgends. Vor der Installation lässt sich also nicht erkennen, was gratis bleibt. Die In-App-Käufe kosten 3,99 € bis 7,99 €.
Den Schwerpunkt beschreibt die App im eigenen Eintrag so: „SD Maid 2/SE ist eine App und Dateimanager, der darauf spezialisiert ist, zu wissen, welche Apps bestimmte Dateien auf dem Gerät erstellt haben.“ Das Werkzeug Leichenfinder zeigt deshalb nicht nur einen Rest an, sondern auch, zu welcher bereits deinstallierten App er gehörte. Dazu kommen ein Swiper, mit dem du jede Entscheidung vor dem Löschen prüfst, und Media Squeeze, das Bilder komprimiert statt sie zu löschen.
Und SD Maid 1? Die alte Version läuft weiter, aber ihr Play-Eintrag wurde zuletzt am 23. Dezember 2023 aktualisiert, also vor 32 Monaten (geprüft am 8. August 2026). Der Entwickler schreibt im offiziellen FAQ: „SD Maid 1/Legacy will go into maintenance mode and be limited to security updates.“ Auf Deutsch: nur noch Sicherheitskorrekturen, keine neuen Funktionen. Der Eintrag von SD Maid 2/SE sagt es genauso klar: „SD Maid 2/SE ist der Nachfolger von SD Maid 1/Legacy.“ Und Pro ist bei SD Maid 1 eine eigene App für 3,89 €, deren Eintrag seit dem 9. September 2023 unverändert ist. Für eine Neuinstallation gibt es 2026 keinen Grund mehr.
Überspring sie, wenn du nur schnell Speicher freiräumen willst und dich weder mit Filtern noch mit Berechtigungen beschäftigen möchtest. Nimm sie statt CCleaner, wenn dir Werbefreiheit und ein leerer Datensicherheits-Eintrag wichtiger sind als eine bekannte Marke.
↑ Zurück zum VergleichBekannt, aber teuer erkauft
4,4 Sterne aus 3.075.731 Bewertungen · 100 Mio.+ Installationen · gratis installierbar, In-App-Käufe 1,00 € bis 40,99 € · enthält Werbung · von Piriform · Play-Eintrag aktualisiert am 9. Juli 2026, Version 26.12.2 · geprüft am 1. September 2026
CCleaner ist der bekannteste Name hier und zugleich der, bei dem gratis am wenigsten bedeutet. Der Eintrag trägt das Label Enthält Werbung und verkauft In-App-Käufe von 1,00 € bis 40,99 €, erwähnt aber weder das eine noch das andere in der Beschreibung. Die Datensicherheits-Karte sagt, dass Datentypen an Dritte weitergegeben werden können. Wo die Gratis-Version endet, steht nirgends im Eintrag, deshalb steht es auch hier nicht.
Ein Programm, drei Marken. Avast Cleanup, AVG Cleaner und CCleaner melden in ihren eigenen Play-Einträgen dieselbe Versionsnummer 26.12.2, verlangen mindestens Android 10 und wurden innerhalb eines Tages aktualisiert: am 8., 8. und 9. Juli 2026 (geprüft am 8. August 2026). Die Datenschutzerklärungen von CCleaner und AVG nennen beide Avast Software s.r.o. und Gen Digital Inc. Die Einträge sprechen dafür, dass drei getrennte Empfehlungen in Wahrheit eine wären. Deshalb steht hier nur CCleaner, der Eintrag mit den meisten Bewertungen von den dreien.
Überspring die App, wenn dir Werbung oder die Weitergabe von Daten an Dritte unangenehm sind. Nimm sie statt 1Tap Cleaner, wenn du eine aufgeräumte Oberfläche und eine Speicherübersicht willst, wie du sie vom PC kennst.
↑ Zurück zum VergleichEin Preis, klar benannt
4,5 Sterne aus 198.865 Bewertungen · 10 Mio.+ Installationen · gratis installierbar, In-App-Käufe zu 4,09 € · enthält Werbung · von AZSoft Technology Inc. · Play-Eintrag aktualisiert am 7. August 2026 · geprüft am 1. September 2026
1Tap Cleaner ist der einzige Kandidat mit einem klar bezifferten Preis: In-App-Käufe zu einem einzigen Preis von 4,09 €, keine Spanne wie bei CCleaner. Dafür zeigt die Gratis-Version Werbung, und die Datensicherheits-Karte sagt, dass erhobene Daten sich nicht löschen lassen. Der eigentliche Unterschied liegt woanders: Die App räumt nicht nur Cache auf, sondern auch Such- und Browserverläufe, Anrufprotokolle und die Standardaktionen für Apps. Wer aufräumt, um Spuren loszuwerden, ist hier richtiger als bei den anderen vier.
Überspring die App, wenn dich Werbung stört oder du eine sparsame Berechtigungsliste willst. Nimm sie statt CCleaner, wenn du vorher wissen willst, was ein Kauf kostet, und wenn Verläufe und Anrufprotokolle mit weg sollen.
↑ Zurück zum VergleichOhne Zusatz-App
Bevor du überhaupt eine zusätzliche App installierst, lohnt der Blick in die Systemeinstellungen. Android bringt ein brauchbares Aufräumwerkzeug von Haus aus mit. Unter Einstellungen, Speicher zeigt jedes aktuelle Gerät, was den Platz belegt, aufgeteilt nach Apps, Fotos, Videos und Dateien. Von dort lässt sich der Cache einzelner Apps gezielt leeren, ohne dass eine fremde App tiefen Zugriff auf alle Daten bekommt.
Der zweite große Hebel ist die Foto-Sicherung. Wer Bilder in die Cloud auslagert, kann die lokalen Kopien danach freigeben. Wie das ohne ständige Speicherwarnungen funktioniert, steht bei Google Fotos für Android und nie wieder Speicherprobleme. Der Weg ohne Zusatz-App hat einen Vorteil, den keine der vier Apps schlägt: keine zusätzliche Berechtigung. Werbefrei und ohne In-App-Käufe ist Files by Google ebenso. Der Preis dafür ist Handarbeit: Die Speicherübersicht kennt keinen Duplikatfinder, findet keine Reste deinstallierter Apps und führt die größten Speicherfresser nicht in einer einzigen Liste. Eine Cleaner App ist eine Bequemlichkeit, kein Muss.
↑ Zurück zum VergleichNicht jede Funktion in diesen Apps trägt gleich viel bei. Nach den Beschreibungen der Einträge und der Android-Dokumentation lässt sich das ziemlich klar sortieren.
Warum RAM-Booster wenig bringen. Android hält verlassene Apps absichtlich im Speicher. Die Android-Dokumentation beschreibt es so: „For example, when a user first launches an app, a process is created for it; but when the user leaves the app, that process does not quit. The system keeps the process cached.“ Und weiter: „As the system runs low on resources like memory, it kills processes in the cache.“ Auf Deutsch: Der belegte Arbeitsspeicher ist der Grund, warum ein Wechsel zwischen Apps schnell geht, und Android räumt bei Bedarf selbst auf.
Selbst Avast beschreibt den Effekt seines eigenen Boosters zurückhaltend. Im Support-FAQ zur Android-App steht: „Once an app is hibernated, it usually does not use your memory again until you actively reopen it. However, certain apps may leave hibernation before you actively reopen them.“ Auf Deutsch: Der Gewinn hält, bis du die App wieder öffnest, und manche Apps wachen von allein auf. Das ist eine Herstellerangabe, keine unabhängige Messung, aber sie deckt sich mit der Dokumentation.
Wer Ordnung im Dateisystem will, ist mit einem soliden Datei-Explorer oft besser bedient. Einen Überblick findest du im Vergleich der besten kostenlosen Android Datei-Explorer.
↑ Zurück zum VergleichDer Ablauf ist bei allen vier Apps ähnlich. Diese Reihenfolge verhindert die häufigsten Fehler.
Und wenn danach etwas nicht stimmt:
Ein Teil der gefühlten Langsamkeit hängt am Akku, nicht am Speicher. Dazu passen die AVG Free Energiespar-Tipps für längere Akkulaufzeit.
↑ Zurück zum VergleichCleaner Apps sind eine heikle Kategorie. Damit sie aufräumen können, brauchen sie weitreichenden Zugriff auf den Speicher und sehen damit potenziell alle Dateien auf dem Gerät. Eine sparsame Berechtigungsliste ist bei dieser Software schon ein gutes Zeichen.
Manche dieser Apps verlangen zusätzlich Zugriff auf die Bedienungshilfen, Androids mächtigste Berechtigung. Der Grund ist technisch, und der Entwickler von SD Maid erklärt ihn in seinem offiziellen FAQ am klarsten: „SD Maid 1 could use a hidden system API to wipe all app caches in a single call. Google removed access to this API in newer Android versions.“ Auf Deutsch: Die alte Abkürzung zum Leeren aller Caches gibt es nicht mehr, deshalb muss eine App heute die Knöpfe in den Einstellungen selbst antippen. Wer das nicht will, kann bei SD Maid 2/SE stattdessen Shizuku nutzen.
Beim Datenschutz trennen sich die Kandidaten deutlich. Alle Angaben stammen aus der Datensicherheits-Karte des jeweiligen Eintrags, geprüft am 8. August 2026:
Weitere geprüfte Werkzeuge sammeln wir in der Rubrik Tools und Werkzeuge.
↑ Zurück zum VergleichGratis heißt bei diesen fünf Wegen fünf verschiedene Dinge. Alle Preise stammen aus dem jeweiligen Play-Eintrag, geprüft am 8. August 2026.
Wo eine App nicht sagt, was der Kauf freischaltet, kannst du es vor der Installation nicht wissen. Das ist der ehrlichste Satz, den dieser Abschnitt hergibt. Wer zahlen will, sollte die Gratis-Stufe so lange behalten, bis eine konkrete Funktion wirklich fehlt, und sich von roten Warnungen nicht drängen lassen.
↑ Zurück zum VergleichEine Cleaner App ist kein Wundermittel und kein Pflichtprogramm. Den echten Nutzen bringen drei Dinge: Cache, doppelte Fotos und vergessene große Dateien. RAM-Booster und rote Warnungen kannst du ignorieren.
Für die allermeisten ist Files by Google die richtige Wahl: nichts kostet sie, Werbung zeigt sie nicht, und der Play-Eintrag vom 4. August 2026 weist 5 Mrd.+ Installationen aus. Wer auch Reste deinstallierter Apps loswerden will, nimmt SD Maid 2/SE und rechnet mit 3,99 € bis 7,99 €. 1Tap Cleaner passt, wenn Verläufe und Anrufprotokolle mit weg sollen. CCleaner verlangt die meisten Zugeständnisse: Werbung, mögliche Weitergabe von Daten an Dritte und keine erkennbare Grenze zwischen gratis und bezahlt. Und ohne Zusatz-App kommst du mit Einstellungen, Speicher plus ausgelagerten Fotos erstaunlich weit.
Egal wofür du dich entscheidest: Fundliste lesen, Berechtigungen schlank halten, den Cleaner nicht dauerhaft im Hintergrund laufen lassen.
Weiterlesen: der Funktionsvergleich der reinen Gratis-Helfer bei den effektivsten Android Cleaner Apps für 0 Euro und der Marktüberblick der besten Reiniger Apps für Android.
Für die meisten Files by Google. Der Play-Eintrag zeigt am 8. August 2026 kein Werbe-Label und keine In-App-Käufe, weist 5 Mrd.+ Installationen aus, und die App arbeitet zugleich als Dateimanager. Wer auch Reste bereits deinstallierter Apps aufspüren will, nimmt SD Maid 2/SE. Die ist ebenfalls werbefrei, verlangt für ein paar Werkzeuge aber 3,99 € bis 7,99 €.
Zwingend nötig ist sie nicht. Unter Einstellungen und Speicher zeigt jedes aktuelle Android, was den Platz belegt, und dort lässt sich der Cache einzelner Apps gezielt leeren. Eine Cleaner App lohnt sich vor allem, wenn du doppelte Fotos und große, ungenutzte Dateien bequem in einer Liste sehen willst. Als gelegentlicher Helfer ist sie sinnvoll, als Dauerläufer im Hintergrund eher nicht.
Den reinen Cache zu leeren ist unkritisch, denn er enthält nur Zwischendateien wie Vorschaubilder, die sich bei Bedarf neu aufbauen. Heikel wird es, wenn eine App auch Downloads, Screenshots oder App-Daten zum Müll zählt, denn dann musst du dich bei einzelnen Apps neu anmelden. Sieh die Fundliste vor dem Bereinigen durch und lösche nur das, was du sicher nicht mehr brauchst.
In den meisten Fällen nicht. Die Android-Dokumentation beschreibt, dass das System verlassene Prozesse absichtlich im Speicher behält, damit der Wechsel zwischen Apps schnell geht, und dass es diese Prozesse bei Speichermangel von selbst beendet. Avast schreibt im eigenen Support-FAQ, dass der Gewinn nur hält, bis du die App wieder öffnest. Wer Tempo sucht, räumt besser echten Speicherplatz frei.
Lies vor der Installation drei Stellen im Play-Eintrag: das Label Enthält Werbung, die Spanne der In-App-Käufe und die Datensicherheits-Karte. Achte außerdem auf eine sparsame Berechtigungsliste, denn Standort oder das Einblenden über anderen Apps braucht ein Aufräumwerkzeug nicht. Übertriebene rote Warnungen und ständige Vollbild-Werbung sind ein schlechtes Zeichen.
Bei seriösen Apps passiert das nicht von allein, weil sie dir vor dem Löschen eine Vorschau und eine Auswahl anbieten. Riskant wird es, wenn du eine Sammelaktion ohne Prüfung bestätigst. Sichere wichtige Fotos und Dokumente vor großen Aufräumaktionen in die Cloud oder auf den PC. Beachte auch, dass Files by Google Junk-Dateien laut Google-Hilfe endgültig entfernt.
SD Maid 1 nicht mehr. Sein Play-Eintrag wurde zuletzt am 23. Dezember 2023 aktualisiert, das sind 32 Monate vor dieser Prüfung am 8. August 2026. Der Entwickler schreibt in seinem offiziellen FAQ, dass diese Version nur noch Sicherheitsupdates bekommt, und der Eintrag von SD Maid 2/SE bezeichnet sich ausdrücklich als Nachfolger. Für eine Neuinstallation ist deshalb SD Maid 2/SE die richtige Wahl.
Die Einträge sprechen dafür. Alle drei melden am 8. August 2026 die Versionsnummer 26.12.2, verlangen mindestens Android 10 und wurden am 8. beziehungsweise 9. Juli 2026 aktualisiert. Die Datenschutzerklärungen von CCleaner und AVG nennen beide Avast Software s.r.o. und Gen Digital Inc. Deshalb steht in diesem Vergleich nur CCleaner, stellvertretend für alle drei.