Aktualisiert am 6. August 2026: Bewertungen, Rezensionszahlen, Installationen, Preise und Anbieternamen neu aus den Play-Store-Einträgen gelesen.
Eine App-Sperre schiebt Fingerabdruck, PIN oder Muster vor einzelne Apps, wenn dein Handy bereits entsperrt ist. Sie ersetzt die Bildschirmsperre nicht, sie ergänzt sie.
Für die meisten
AppLock ist die Wahl für die meisten: Galerie, WhatsApp und Einstellungen sind in unter einer Minute gesperrt, der Fingerabdruck trägt den Alltag, und das App-Symbol lässt sich selbst verstecken. Der Foto-Tresor nimmt Bilder aus der Galerie heraus. Gratis mit Werbung, werbefrei nur per Kauf, In-App-Käufe reichen von 1,99 bis 11,99 Euro. Der deutlichste Haken: Werbung in einer Sicherheits-App. Überspring sie, wenn dich das stört. Nimm sie statt der eingebauten Herstellersperre, wenn du einen Tresor willst.
↑ Zurück zur VergleichstabelleOhne Extra-Rechte
Die stärkste Sperre ist oft schon eingebaut, und sie ist die Empfehlung, wenn dir echte Trennung wichtiger ist als Zusatzfunktionen. Sie läuft auf Systemebene, braucht keine Bedienungshilfen-Rechte und ist vorinstalliert, gratis und ohne Werbung. Der deutlichste Haken: Nicht jedes Gerät hat sie. Überspring sie, wenn dein Handy weder ein vertrauliches Profil noch eine Herstellersperre anbietet. Nimm sie statt AppLock, wenn du keiner Drittanbieter-App tiefe Rechte geben willst.
Auf Pixel und den meisten Nicht-Samsung-Geräten ab Android 15 heißt die Funktion vertrauliches Profil. Google beschreibt sie so: "Wenn Sie sensible Apps vor neugierigen Blicken schützen möchten, können Sie ein vertrauliches Profil einrichten. Das ist ein separater Bereich auf Ihrem Android-Gerät, in dem Sie Apps verbergen und organisieren können." (Android-Hilfe, geprüft am 6. August 2026).
Auf Galaxy-Geräten übernimmt das der Sichere Ordner unter Einstellungen, Sicherheit und Datenschutz. Samsung schreibt dazu: "Dein Ordner wird von Samsung Knox geschützt, um sicherzustellen, dass alle deine Informationen vor böswilligen Angriffen sicher sind." (Samsung Support, geprüft am 6. August 2026). Xiaomi und OnePlus bringen eine eigene App-Sperre in den Einstellungen mit.
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Nicht mehr verfügbar
Stand 6. August 2026: AppLock von IObit (Paket com.iobit.mobilecare.applock) liefert im deutschen Play Store nur noch eine Fehlerseite, auch die Entwicklerseite von IObit fehlt dort. Neu installieren kannst du die App nicht mehr, und wir können keine Bewertung, keinen Preis und keine Werbeangabe mehr prüfen. Der Abschnitt bleibt nur stehen, damit du weißt, warum du die App nicht mehr findest. Ähnlich ausgestattet und weiterhin gepflegt ist Smart AppLock direkt darunter.
↑ Zurück zur VergleichstabelleGratis ohne Käufe
Smart AppLock ist die beste Gratis-Wahl: Das Foto bei falschem Kennwort, das Verbergen des Sperrbildschirms und die Verzögerungssperre kosten nichts, denn die App hat überhaupt keine In-App-Käufe und finanziert sich rein über Werbung. Der Anbieter bewirbt sie ausdrücklich als schlank und speicherarm. Der deutlichste Haken: Das Menü ist verschachtelt, die Einrichtung braucht Geduld. Überspring sie, wenn du einen Tresor brauchst, den hat sie nicht. Nimm sie statt AppLock, wenn du Alarm und Tarnung ohne Bezahlschranke willst.
↑ Zurück zur VergleichstabelleFototresor
Keepsafe ist der Spezialist, wenn nicht Apps, sondern Fotos verschwinden sollen: Bilder wandern aus der Galerie in einen PIN-geschützten Tresor, und die Funktion Fake-PIN öffnet eine Attrappe mit eigener Nummer. Der Anbieter beschreibt den Tresor als mit Verschlüsselung nach Militärstandard geschützt. Gratis mit Werbung, In-App-Käufe reichen bis 334,99 Euro, und werbefrei ist ein Bezahl-Merkmal. Der deutlichste Haken: Keepsafe sperrt gar keine Apps. Überspring es, wenn du genau das suchst. Nimm es statt Vault, wenn die Fotos wirklich wichtig sind.
↑ Zurück zur VergleichstabelleEindringling-Selfies
LOCKit ist die Wahl, wenn du Sperre, Tresor und Abschreckung in einer App willst: App-Sperre per Muster, PIN oder Fingerabdruck, ein Foto- und Video-Tresor, gefälschte Cover und ein Selfie von jedem, der am Sperrfenster scheitert. Gratis mit Werbung und ganz ohne In-App-Käufe. Der deutlichste Haken: Die App drängt dir laufend Zusatzwerkzeuge auf. Überspring sie, wenn dich das nervt. Nimm sie statt Smart AppLock, wenn du zusätzlich einen Tresor brauchst.
↑ Zurück zur VergleichstabelleNicht mehr verfügbar
Stand 6. August 2026: Perfect AppLock (Paket com.morrison.applockfree) liefert im deutschen Play Store ebenfalls nur noch eine Fehlerseite. Bewertung, Preis und Werbeangabe lassen sich nicht mehr prüfen, deshalb steht hier keine Empfehlung mehr. Suchst du eine besonders schlanke Sperre für ein älteres Gerät, ist App Lock von BGN CAPITAL weiter unten der naheliegende Ersatz.
↑ Zurück zur VergleichstabelleDer Klassiker
Schützen(Smart AppLock) ist der alte Klassiker mit dem größten Funktionsumfang: eigenes Passwort pro App, gefälschter App-Absturz, Sperre für eingehende Anrufe, Helligkeit und Bildschirmdrehung, dazu Bilder und Videos hinter dem Code. Gratis mit Werbung, In-App-Käufe von 0,68 bis 4,79 Euro. Der deutlichste Haken: Der Eintrag wurde zuletzt am 18.02.2025 aktualisiert, also seit über einem Jahr nicht mehr. Überspring ihn, wenn du ein aktuelles Android hast. Nimm ihn statt LOCKit nur, wenn du genau diese Feineinstellungen brauchst.
↑ Zurück zur VergleichstabelleVerstecken statt Sperren
Vault bündelt versteckte Fotos und Videos, eine App-Sperre, einen privaten Browser und Cloud-Backup in einer gratis App mit Werbung, In-App-Käufe von 0,89 bis 34,99 Euro. Der deutlichste Haken ist die Vorgeschichte: Forscher wiesen 2015 nach, dass der damalige NQ Vault Dateien nur mit einer trivialen XOR-Verschiebung umsortierte statt sie zu verschlüsseln. Behandle die App als Versteck, nicht als Tresor, und überspring sie für alles, dessen Offenlegung weh täte. Nimm stattdessen Keepsafe, wenn die Fotos wirklich zählen.
↑ Zurück zur VergleichstabelleDie schlanke Wahl
App Lock von BGN CAPITAL ist die schlanke Wahl für ältere oder schwächere Geräte: Sperre per Muster, PIN oder Fingerabdruck, Schutz der Systemeinstellungen und eine Sicherung gegen das Deinstallieren. Der Anbieter wirbt damit, dass die App kaum RAM und Akku belegt. Gratis mit Werbung, aber die In-App-Käufe reichen bis 179,99 Euro, schau also genau hin, bevor du tippst. Überspring sie, wenn du einen Tresor oder Tarnung brauchst. Nimm sie statt LOCKit auf einem langsamen Handy.
↑ Zurück zur VergleichstabelleDie meisten dieser Apps beobachten im Hintergrund, welche Anwendung gerade in den Vordergrund kommt, und legen sofort ein Sperrfenster davor, bis du Fingerabdruck, PIN oder Muster eingibst. Dafür brauchen sie weitreichende Rechte: die Bedienungshilfen, den Nutzungszugriff und das Zeichnen über anderen Apps. Wichtig zu wissen: Eine App-Sperre ersetzt weder die Bildschirmsperre noch die Geräteverschlüsselung, sie ergänzt sie um eine Hürde im laufenden Betrieb.
Fast jede App in dieser Liste sperrt zuverlässig. Der Unterschied steckt im Detail, und vor der Entscheidung lohnt sich ein Blick auf vier Dinge:
Eine App-Sperre ist eine bequeme Hürde, kein Schutz für sensible Daten: Sie lässt sich über die zuletzt geöffneten Apps, den abgesicherten Modus und ADB umgehen.
Ernster ist der zweite Punkt: Eine App mit der Bedienungshilfen-Berechtigung kann den Bildschirm mitlesen und Eingaben erfassen, weshalb auch Banking-Trojaner sie missbrauchen. Google verschärft 2026 den Zugang mit Warnungen und eingeschränkten Einstellungen, ein pauschales Verbot ist es aber nicht. Rechne damit, dass eine Drittanbieter-Sperre morgen eingeschränkt sein kann. Hintergründe dazu findest du bei Malwarebytes, allgemeine Hinweise zu Berechtigungen liefert die Google Hilfe.
Wenn es dir um tatsächliche Sicherheit geht und nicht nur um Komfort, mach zuerst die Grundlagen sauber. Drei Dinge tragen den Großteil des Schutzes:
Konkret: Auf einem Galaxy gehören private Inhalte in den Sicheren Ordner, auf anderen Geräten lohnt der Blick in die Einstellungen des Herstellers. Eine App-Sperre ist dann das Sahnehäubchen, nicht das Fundament.
Für den Alltag bieten sie soliden Schutz vor neugierigen Blicken, etwa wenn jemand dein entsperrtes Handy in die Hand nimmt. Gegen technisch versierte Angreifer sind sie aber keine Festung. Für sensible Daten lohnt sich zusätzlich ein verschlüsselter Tresor und ein starker Geräte-Code. Wer noch mehr Datenschutz möchte, sollte auch über ein VPN für Android nachdenken.
Der normale Sperrbildschirm schützt das ganze Gerät, sobald es gesperrt ist. Eine App-Sperre greift, wenn das Handy bereits entsperrt ist und du es kurz aus der Hand gibst. Dann bleiben WhatsApp, Galerie oder Banking trotzdem privat. Beides ergänzt sich also und ersetzt sich nicht.
Gut programmierte Apps laufen unauffällig im Hintergrund und kosten kaum Energie. Schlanke Apps und die eingebauten Herstellersperren fallen in der Akkustatistik praktisch nicht auf, weil sie nur beim Öffnen einer gesperrten App kurz aktiv werden. Apps mit vielen Zusatzfunktionen und Werbung ziehen dagegen etwas mehr. Im Zweifel hilft ein Blick in die Akkustatistik deines Geräts, dort siehst du jede App einzeln.
Ja, viele App-Sperren bringen einen Foto- und Video-Tresor mit. Apps wie Keepsafe oder Vault verschieben deine Medien in einen getarnten Bereich, der für andere unsichtbar bleibt. Wichtig: Viele Tresor-Apps verstecken Dateien nur, sie verschlüsseln sie nicht wirklich. Lege vor dem Wechsel ein Backup an, damit nichts verloren geht. Geht es dir um den Schutz fürs Kinderhandy, helfen eher die besten Kindersicherung Apps.
Viele App-Sperren brauchen die Bedienungshilfen, den Nutzungszugriff und das Recht, über anderen Apps zu zeichnen, um App-Wechsel zu erkennen und ihr Sperrfenster davorzulegen. Genau diese Rechte sind aber mächtig: Eine App damit kann den Bildschirm mitlesen und Eingaben erfassen, weshalb auch viele Banking-Trojaner sie missbrauchen. Gib sie deshalb nur Apps, denen du wirklich vertraust. Google verschärft 2026 zudem den Zugang mit Warnungen und eingeschränkten Einstellungen, besonders für seitlich geladene Apps, die die Bedienungshilfen missbrauchen, aber es ist kein pauschales Verbot.
Ja, oft schon. Bekannte Wege sind die Liste der zuletzt geöffneten Apps, der abgesicherte Modus und ADB. Eine App-Sperre ist daher kein echter Schutz für sensible Daten, sondern eine Komfort-Schicht gegen neugierige Blicke. Den eigentlichen Schutz liefern eine starke Bildschirmsperre (PIN, Fingerabdruck) und die standardmäßig aktive Geräteverschlüsselung. Für einzelne sensible Apps sind die in Android oder vom Hersteller eingebauten Sperren die bessere Wahl als eine Drittanbieter-App.
Die meisten Apps lassen dich bei der Einrichtung eine Sicherheitsfrage oder eine Wiederherstellungs-Adresse hinterlegen, also mach das sofort und nicht erst im Notfall. Damit setzt du den Code neu, ohne etwas zu verlieren. Ohne Wiederherstellung bleibt oft nur die Neuinstallation, und dabei kann alles verschwinden, was im Tresor der App lag. Bei den eingebauten Sperren hängt die Entsperrung an deinem Geräte- oder Kontocode.